Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

2-Tages-Protokoll

Szintigrafie Herz

Bei einem 2-Tages-Protokoll hat der Patient zwei Szintigrafie-Untersuchungen an zwei verschiedenen Tagen. Bei einer Szintigrafie-Untersuchung entstehen Bilder vom Herz. Aus diesen Bildern kann der Arzt ableiten, wie gut das Herz funktioniert.

Der Arzt kann die Arbeit des Herzens besser beurteilen, wenn der Patient sich bei der Untersuchung körperlich anstrengt. Bei einem 2-Tages-Protokoll macht der Arzt an einem Tag Aufnahmen bei körperlicher Belastung. An einem anderen Tag macht der Arzt Bilder ohne körperliche Belastung.

Am ersten Untersuchungs-Tag muss der Patient meist Fahrrad fahren. Der Arzt kann die Anstrengung auch mit einem Medikament nachahmen. Dann spritzt der Arzt ein besonderes Medikament in ein Blutgefäß. Über die Blutgefäße gelangt das Medikament zum Herzmuskel. Durch eine besondere Kamera enstehen dann Bilder vom Herzmuskel bei körperlicher Anstrengung.

Am zweiten Untersuchungs-Tag spritzt der Arzt erneut ein Medikament. Der Patient muss sich diesmal nicht vorher anstrengen. Der Arzt nimmt nun erneut Bilder auf. Auf diesen Bildern sieht man den Herzmuskel ohne körperliche Belastung.

Der Arzt vergleicht die Bilder von beiden Untersuchungs-Tagen miteinander. So kann er genauer bewerten, wie das Herz arbeitet und wie es durchblutet ist.