Radikulopathie

Letzte Änderung: 10.10.2017

Von einer Radikulopathie spricht man, wenn der Anfangsbereich eines Rückenmarksnerven gereizt oder geschädigt ist. Die Rückenmarksnerven übermitteln Informationen zwischen dem Rückenmark und dem Körper.

Eine Radikulopathie kann zu verschiedenen Beschwerden führen, unter anderem zu:

  • Schmerzen
  • Muskelstörungen, zum Beispiel Muskelschwäche oder
  • Gefühlsstörungen, zum Beispiel Kribbeln oder Taubheitsgefühl.

Diese Empfindungen treten in dem Gebiet auf, für das der betroffene Rückenmarksnerv normalerweise zuständig ist. Da jeder Rückenmarksnerv ein bestimmtes Gebiet versorgt, lässt das Beschwerdebild Rückschlüsse auf den betroffenen Nerven zu. Als Ursache für eine Radikulopathie kommen zum Beispiel Veränderungen an den Bandscheiben zwischen den Wirbeln, eine Einblutung oder eine Entzündung in Frage.

Dieser medizinische Begriff wurde für Sie übersetzt von


Oliver Normann
Oliver Normann Arzt Dresden

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