Pincer-Impingement

Letzte Änderung: 21.10.2025

Der Begriff "Impingement" bedeutet "Zusammenstoßen". In der Medizin wird der Begriff genutzt, wenn entweder Knochen eines Gelenks zusammenstoßen oder Gewebe innerhalb eines Gelenks eingeklemmt wird. Am häufigsten tritt ein Impingement am Schultergelenk, am Hüftgelenk und am Sprunggelenk auf.

Über die Hüftgelenke sind die Beine mit dem Becken verbunden. Das Hüftgelenk wird vom Oberschenkel-Knochen und vom Becken gebildet. Der Oberschenkel-Knochen bildet den kugelförmigen Gelenkkopf. Der Gelenkkopf liegt in einer Mulde im Becken. Diese Mulde wird auch Gelenkpfanne genannt.

Der Gelenkkopf wird zu mehr als zwei Drittel von der Gelenkpfanne umfasst. Zusätzlich wird die Gelenkpfanne durch eine Knorpellippe nach außen erweitert. Dadurch haben die Knochenpartner einen engen Kontakt zueinander. Das gewährleistet die nötige Stabilität des Gelenkes.

Am Hüftgelenk werden zwei verschiedene Arten des Impingements unterschieden. Das Pincer-Impingement ist eine der beiden Formen. Bei dieser Form kommt es zu zusätzlichen Knochenanbauten im Bereich der Gelenkpfanne. Dadurch stößt der Oberschenkel bei der Beugung des Beins in der Hüfte gegen die Knorpellippe der Gelenkpfanne. Das kann zu kleinen Verletzungen am Knorpel und an der Gelenkpfanne führen. Mit der Zeit können dadurch Schmerzen in der Leiste auftreten.

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Debora Elliesen
Debora Elliesen Ärztin Dresden