liquordicht (CT-Untersuchung)

Letzte Änderung: 27.02.2026

"Liquordicht" beschreibt das Aussehen von Geweben aufgrund ihrer Dichte.

In der CT-Untersuchung wird die unterschiedliche Dichte von Geweben genutzt, um Bilder des Körpers zu erstellen. Dabei werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet und dann vom CT-Gerät empfangen. Sehr dichte Gewebe, wie zum Beispiel Knochen, sind wenig durchlässig für Röntgenstrahlung. Es gelangen also wenig Strahlen zum CT-Gerät. Dagegen sind Gewebe mit nur geringer Dichte, wie zum Beispiel die lufthaltige Lunge, sehr durchlässig für Röntgenstrahlen. Dann gelangen viele Röntgenstrahlen zum CT-Gerät.

Durch die verschiedenen Dichtewerte werden die einzelnen Organe und Gewebe in unterschiedlichen Graustufen im CT-Bild wiedergegeben. Hat ein Gewebe die gleiche Dichte wie Liquor, so sagt man, es ist "liquordicht".

Der Liquor ist eine klare Flüssigkeit, die im Gehirn gebildet wird. Man nennt den Liquor auch Nervenwasser. Das Nervenwasser umgibt außen das Gehirn und das Rückenmark. Außerdem befindet sich das Nervenwasser in den Hohlräumen im Inneren des Gehirns und des Rückenmarks.

Dieser medizinische Begriff wurde für Sie übersetzt von


Christine Engeland
Christine Engeland Ärztin Dresden