Kontrastmittelaussparung

Letzte Änderung: 12.09.2025

Ein Kontrastmittel ist eine Flüssigkeit, die dabei helfen soll, dass sich die Gewebe in der Untersuchung deutlicher voneinander abheben.

Mit Hilfe eines Kontrastmittels kann man zum Beispiel Veränderungen an den Blutgefäßen erkennen. Dabei schaut der Arzt unter anderem, ob das Blutgefäß komplett mit Kontrastmittel gefüllt ist. Eine Stelle im Blutgefäß, die nicht mit Kontrastmittel gefüllt ist, nennt der Arzt "Kontrastmittelaussparung". So eine Stelle entsteht zum Beispiel, wenn mit dem Blut angeschwemmtes Material im Blutgefäß feststeckt.

Ein Kontrastmittel ist ein Mittel, das bei einer bildgebenden Untersuchung eingesetzt wird. Eine bildgebende Untersuchung ist eine Untersuchung, bei der Bilder vom Inneren des Körpers gemacht werden. Mithilfe des Kontrastmittels kann man die verschiedenen Gewebe des Körpers auf den Bildern deutlicher voneinander unterscheiden. So lassen sich Veränderungen häufig besser erkennen.

Ein Kontrastmittel kann je nach Untersuchung auf unterschiedliche Weise in den Körper eingebracht werden. In vielen Fällen wird das Kontrastmittel in ein Blutgefäß gespritzt. Bei manchen Untersuchungen trinkt die Patientin oder der Patient das Kontrastmittel vor der Untersuchung.

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Katharina Mindach
Katharina Mindach Ärztin Dresden