hypodense Läsion (CT)

Letzte Änderung: 02.01.2026

Eine Läsion ist eine Verletzung oder Beschädigung. Oft werden auch Veränderungen des Gewebes als Läsion bezeichnet.

Densität bedeutet "Dichte". Im Zusammenhang mit einer CT-Untersuchung sind damit Dichtewerte von Organen und Geweben gemeint.

In der CT-Untersuchung wird die unterschiedliche Dichte von Geweben ausgenutzt, um Bilder des Körpers zu erstellen. Dabei werden Röntgenstrahlen durch den Körper geschickt und dann vom CT-Gerät empfangen. Sehr dichte Gewebe, wie zum Beispiel Knochen, sind wenig durchlässig für Röntgenstrahlung. Es gelangen also wenig Strahlen zum CT-Gerät. Dagegen sind Gewebe mit nur geringer Dichte, wie zum Beispiel die lufthaltige Lunge, sehr durchlässig für Röntgenstrahlen. Dann gelangen viele Röntgenstrahlen zum CT-Gerät.

Durch die verschiedenen Dichtewerte werden die einzelnen Organe und Gewebe in unterschiedlichen Graustufen im CT-Bild wiedergegeben.

Eine Veränderung des Gewebes mit einer geringeren Dichte bezeichnet man als "hypodense Läsion".

Dieser medizinische Begriff wurde für Sie übersetzt von


Christine Engeland
Christine Engeland Ärztin Dresden