funktionelle Residualkapazität

Letzte Änderung: 15.01.2026

Die funktionelle Residualkapazität ist die Menge an Luft, die nach dem normalen Ausatmen noch in der Lunge ist.

Beim Einatmen füllt sich die Lunge mit Luft. Beim Ausatmen entweicht die Luft aus der Lunge. Ein Teil der Luft bleibt aber in der Lunge. Bei einer Untersuchung der Lungenfunktion kann man die Luftmengen in der Lunge zu verschiedenen Zeitpunkten ermitteln. Man bestimmt zum Beispiel die Luftmenge in der Lunge, nachdem die Patientin oder der Patient normal ausgeatmet hat. Diese Menge an Luft heißt "funktionelle Residualkapazität".

Man kann diesen Messwert auf verschiedene Arten ermitteln. Man kann dazu zum Beispiel ein bestimmtes Luftgemisch mit Helium verwenden. Die Patientin oder der Patient atmet das Luftgemisch ein. Danach misst man, wie sich der Gehalt an Helium in der Atemluft verändert. Eine andere Möglichkeit ist, dass man die Messung in einer Glaskabine durchführt.

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Christine Engeland
Christine Engeland Ärztin Dresden