dilatative Kardiomyopathie

Letzte Änderung: 01.09.2017

Bei einer "dilatativen Kardiomyopathie" ist das Herz vergrößert.

Das Herz pumpt Blut durch den Körper. Im Inneren des Herzens gibt es vier Herzhöhlen. Um die Herzhöhlen herum liegt eine Wand aus Muskeln. Das ist der Herzmuskel. Bei einer dilatativen Kardiomyopathie sind die Herzhöhlen größer, weil sich der Herzmuskel nicht mehr so kraftvoll zusammenziehen kann. Dadurch kann der Herzmuskel nicht mehr richtig arbeiten.

Für die Entstehung einer dilatativen Kardiomyopathie gibt es viele mögliche Ursachen. Das Herz kann durch eine andere Krankheit geschädigt werden. Das kann zum Beispiel eine Durchblutungs-Störung oder ein langjähriger Bluthochdruck sein. Es spielen aber auch erbliche Einflüsse und eine Infektion mit bestimmten Viren eine Rolle.

Dieser medizinische Begriff wurde für Sie übersetzt von


Anne Klinkenberg
Anne Klinkenberg Ärztin Dresden