Diffusionsstörung
Letzte Änderung: 05.03.2026Der Begriff "Diffusionsstörung" kann in der Medizin in verschiedenen Zusammenhängen verwendet werden:
Im Zusammenhang mit der Lunge ist eine „Diffusionsstörung“ eine Einschränkung der Lungenfunktion. Dabei kann der Sauerstoff aus der Lunge nicht mehr so gut in das Blut übertreten. Das kann dazu führen, dass der Sauerstoff-Gehalt im Blut absinkt. Bei der Atmung wird Sauerstoff aus der Luft aufgenommen. Die Luft strömt über die Atemwege in die Lunge hinein. Die Enden der Atemwege in der Lunge heißen Lungenbläschen. Der Sauerstoff aus der Luft muss durch die Wände der Lungenbläschen hindurchtreten, um in das Blut zu gelangen. Dieser Vorgang heißt auch "Diffusion". Eine Diffusionsstörung kann bei verschiedenen Lungen-Erkrankungen auftreten.
Bei einer MRT-Untersuchung kann man mit dem Begriff "Diffusionsstörung" Veränderungen auf den MRT-Aufnahmen beschreiben. Bei einer MRT-Untersuchung entstehen scheibenförmige Bilder vom Körper. Bei der Untersuchung benutzt man große Magnete. Um Gewebe in der Untersuchung besser zu erkennen, verwendet man verschiedene Aufnahme-Techniken. Mit einer bestimmten Aufnahme-Technik kann man bei einer MRT-Untersuchung feststellen, wie sich die Teilchen im Körper verteilen. Der menschliche Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Die Wasserteilchen verteilen sich im Körper ständig um. Diesen Vorgang nennt man Diffusion. Bei der MRT-Untersuchung kann man diesen Vorgang untersuchen. Bereiche, in denen die Diffusion verändert ist, können mit dem Begriff "Diffusionsstörung" beschrieben werden. Das kann ein Hinweis auf Erkrankungen sein.
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