chronische Sinusitis

Letzte Änderung: 03.12.2025

Eine Sinusitis ist eine Entzündung einer oder mehrerer Nasennebenhöhlen. Wenn die Entzündung nicht heilt, dann kann daraus eine über längere Zeit bestehende, chronische Sinusitis werden.

Die Nasennebenhöhlen sind Aussackungen der Nasenhöhle. Es gibt eine linke und eine rechte Nasenhöhle. Sie sind der innere Teil der Nase. Von außen sieht man die beiden Nasenlöcher. Sie sind die Eingänge in die Nasenhöhlen.

Die Nasennebenhöhlen stehen mit der Nasenhöhle in Verbindung. Dadurch sind sie mit Luft gefüllt. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Stirnhöhlen, die Kieferhöhlen, die Keilbeinhöhlen und die Siebbeinzellen. Die Nasennebenhöhlen sind wie die Nasenhöhlen mit Schleimhaut ausgekleidet.

Bei einer Schwellung der Schleimhaut können die Verbindungen zwischen den Nasenhöhlen und den Nasennebenhöhlen eingeengt oder sogar verschlossen werden. Flüssigkeit, die in den Nasennebenhöhlen gebildet wird, kann dadurch nicht mehr aus den Nasennebenhöhlen in die Nasenhöhle abfließen. Außerdem gelangt dadurch keine Luft mehr in die Nasennebenhöhlen. Krankheitserreger können sich dann leichter in den Nasennebenhöhlen vermehren und eine Entzündung hervorrufen oder verstärken.

Mögliche Beschwerden bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen sind Schmerzen, eine behinderte Nasenatmung und Abgeschlagenheit. Wenn die Entzündung länger anhält, können auch nur leichte Beschwerden bestehen. Zum Beispiel kann der Rachen verschleimt sein, vor allem morgens.

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Katharina Mindach
Katharina Mindach Ärztin Dresden