Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

Lasègue

CT Wirbelsäule

Der Lasègue-Test ist eine Untersuchung der Nerven. Namensgeber dieser Untersuchung ist ein französischer Arzt.

Zur Durchführung des Lasègue-Tests liegt der Untersuchte mit dem Rücken auf einer Liege. Der Arzt hebt nun das gestreckte Bein langsam an, bis ein Schmerz angegeben wird. Dieser Schmerz entsteht durch die Dehnung von Rückenmarksnerven. Die Rückenmarksnerven treten rechts und links an der Wirbelsäule in das Rückenmark ein und aus.

Der Lasègue-Test kann bei starkem Anheben des Beines auch bei Gesunden schmerzhaft sein. Wenn die Schmerzen allerdings schon bei einem geringen Anheben auftreten, dann spricht man von einem positiven Lasègue-Zeichen. "Positiv" bedeutet dann, dass die Untersuchung ein Ergebnis gebracht hat. Das positive Lasègue-Zeichen kann zum Beispiel ein Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall, für altersbedingte und verschleißbedingte Veränderungen an den Wirbeln oder für eine Hirnhautreizung sein.