Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

Impingement-Syndrom

CT Schulter

Von einem Impingement-Syndrom spricht man, wenn am Schultergelenk Gewebe eingeklemmt wird. In der Regel passiert das im Raum zwischen dem Schultergelenk und der Schulterhöhe.

Die Schulterhöhe ist ein Knochenfortsatz oben am Schulterblatt. Dieser Knochenfortsatz bildet eine Art Dach über dem Schultergelenk. Dadurch kann der Oberarm nicht nach oben aus dem Schultergelenk rutschen. Zwischen der Schulterhöhe und dem Schultergelenk liegen einige Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel.

Entzündungen und verschleißbedingte Veränderungen können dazu führen, dass der Raum unter der Schulterhöhe enger wird als normal. Die Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel können dann bei Bewegungen des Schultergelenks eingeklemmt werden. Das wird "Impingement-Syndrom" genannt. Ein Impingement-Syndrom führt häufig dazu, dass das Schultergelenk weniger gut bewegt werden kann. Es treten meist auch Schmerzen im Schultergelenk auf.