Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

liquorisodens

CT Kopf

In der Computertomographie wird die unterschiedliche Dichte von Geweben ausgenutzt, um Bilder des Körpers zu erstellen.

Dabei werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet. Auf der anderen Körperseite misst ein Empfänger, wie viel Strahlung durch den Körper gelangt ist. Sehr dichte Gewebe, wie zum Beispiel Knochen, sind wenig durchlässig für Röntgenstrahlung. Es gelangen also wenig Strahlen zum Empfänger. Dagegen sind Gewebe, die nur eine geringe Dichte haben, wie zum Beispiel Wasser, sehr durchlässig für Strahlen. Durch sie hindurch gelangen viele Röntgenstrahlen zum Empfänger.

Durch die verschiedenen Dichtewerte werden die einzelnen Organe in unterschiedlichen Graustufen im Computertomographiebild wiedergegeben.

"Liquorisodens" beschreibt das Aussehen von Geweben aufgrund ihrer Dichte. Hat ein Gewebe die gleiche Dichte wie Liquor, so sagt man es ist "liquorisodens".

Der Liquor ist eine klare Flüssigkeit, die im Gehirn gebildet wird. Man nennt den Liquor auch Nervenwasser. Das Nervenwasser umgibt außen das Gehirn und das Rückenmark. Außerdem befindet sich das Nervenwasser in den Hohlräumen im Inneren des Gehirns und des Rückenmarks.