Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

intraforaminale Bandscheibenprotrusion

CT Hüfte

Bandscheibenprotrusion ist ein anderer Begriff für eine Bandscheiben-Vorwölbung.

Die Bandscheiben sind wie Polster zwischen zwei benachbarten Wirbeln der Wirbelsäule. Sie bestehen aus einem äußeren Ring und einem geléeartigen Kern. Der äußere Ring besteht aus festem Bindegewebe und Knorpel.

Bei einer Bandscheiben-Vorwölbung ragt der äußere Faserring der Bandscheibe über den Rand des Wirbels hinaus. Die Ursache für eine Bandscheiben-Vorwölbung ist häufig eine altersbedingte Abnutzung. Im Gegensatz zum Bandscheiben-Vorfall wird bei der Bandscheiben-Vorwölbung der Faserring nicht zerrissen, sondern "nur" vorgewölbt.

Wenn die vorgewölbte Bandscheibe bis in die Öffnungen zwischen den Wirbeln reicht, dann sagt man dazu intraforaminale Bandscheibenprotrusion. Durch diese Öffnungen ziehen die Rückenmarks-Nerven. Die Rückenmarks-Nerven übermitteln Informationen zwischen dem Rückenmark und dem Körper.

Wenn die vorgewölbte Bandscheibe bis in die Öffnungen zwischen den Wirbeln reicht, dann kann sie auf die Rückenmarks-Nerven drücken. Dadurch können Schmerzen oder Gefühlsstörungen entstehen.