Befunddolmetscher

Die Erklärungshilfe für Ihren medizinischen Befund.

hypodens

CT Hand

In der Computertomographie wird die unterschiedliche Dichte von Geweben ausgenutzt, um Bilder des Körpers zu erstellen.

Dabei werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet. Auf der anderen Körperseite misst ein Empfänger, wie viel Strahlung durch den Körper gelangt ist. Sehr dichte Gewebe, wie zum Beispiel Knochen, sind wenig durchlässig für Röntgenstrahlung. Es gelangen also wenig Strahlen zum Empfänger. Dagegen sind Gewebe, die nur eine geringe Dichte haben, wie zum Beispiel Wasser, sehr durchlässig für Strahlen. Durch sie hindurch gelangen viele Röntgenstrahlen zum Empfänger.

Durch die verschiedenen Dichtewerte werden die einzelnen Organe in unterschiedlichen Graustufen im Computertomographiebild wiedergegeben.

Wenn eine bestimmte Stelle im Körper eine verminderte Dichte hat, dann bezeichnet man diese Stelle als hypodens.